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H. a. arizonensis Verpaarung/Aufzucht Infos
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TerDiv-An6eL

Ehrenpräsident


Alter: 31
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BeitragVerfasst am: 03.10.2014, 21:36    Titel: H. a. arizonensis Verpaarung/Aufzucht Infos Antworten mit Zitat

Hey Forum hier mal meine Erfahrungen mit der Verpaarung und Aufzucht des Hadrurus arizonensis arizonensis. Leider ohne Bildmaterial.

Erfahrungen mit der Verpaarung von adulten WF:
Verpaarung im bekannten Schema. Ich hab 2 Paare verpaart ohne das es Aggression untereinander gab. Verpaarungen war am helllichten Tag oder Dämmerung ohne Erfolg. Beide Tiere saßen zusammen in einer Ecke. Als es jedoch dunkel im Zimmer war, kam leben in die Box und klassische Tanz begann. Er war nach nach ca. 3 bis 4 Stunden. Beide Tiere wurden vorher gut an gefüttert. Somit konnte ich auch einen erfolgreichen Wurf verbuchen, die zweite Dame hatte bei mir nicht geworfen und wurde verpaart verkauft.

Aufzucht von i1 bis i5 ( Ein Wurf vom trächtigem WF und der selbst verpaarte ) :
Das adulte Tier hat durchweg eine normale Lufttemperatur von max. 30grad, ein Hotspot wurde jedoch in einer Ecke geboten mit einer 20w Birne. Wurde gelegentlich angenommen. Die Dame befand sich in einer extra Box, da ich sie fing als die Nymphen seitlich nach unten wanderten. Die Box hatte normalen roten Sand/Lehm als Bodengrund vom Hersteller "Hobby". Ein Versteck aus Baumrinde mit feuchtem Moos wurde eingerichtet und alle 3-4 Tage angefeuchtet. Fressen wurde verschmäht.
Nach dem Wurf gingen die Tiere nach 5-6 Tagen ins i2 über und bleiben optisch recht hell. Alle Jungtiere wurden separat in eine Heimchendose mit Sand gesteckt. Ein Versteck aus Baumrinde mit feuchtem Moos wurde angeboten und genutzt, Vor allem dann, wenn es frisch besprüht wurde. Temperaturen höchstens 30grad und in einer Ecke der Dose waren durch Spot 32-33 grad. Futter wurde 2x die Woche gereicht, i.d.R. Grillen oder Würmer. Es wurde nur das Moos befeuchtet bzw. richtig nass gemacht, der Rest der Box jedoch blieb trocken.
Nach 2-3 Monaten rutschten alle sehr zügig ins i3 und sahen optisch ihren Eltern schon ähnlicher.
Ins i4 brauchte es knapp 4 Monate, einige waren aber auch schon ehr drin. Nun wurden alle in große Dosen 10x8x10cm umgesetzt mit gleicher Einrichtung. Sie jung sehr sehr aktiv und graben fast die halbe Nacht den Boden um. Die neuen Boxen hatten viele seitliche und obere Lüftungslöcher. Parameter unverändert. Nach weiteren 4 Monaten waren erste Tiere im i5. Vermutlich auch schon ehr, jedoch schicke ich auch Jungtiere in eine 2, 5 Monate Winterruhe.


Vielleicht helfen dem ein oder anderen meine etwas groben Werte und Erfahrungen, welche ich vor Jahren sammelte. Ohne Stefan K.S. Tips wäre ich vielleicht nicht so Erfolgreich gewesen.

Falls jemand eigene Infos hat, dann her damkt. Vielleicht gelingt die erfolgreice Nachzucht ja irgendwann mal
_________________
fg
Chris

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Laionseries

2. Instar-Skorpion


Alter: 23
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Beiträge: 28

BeitragVerfasst am: 05.10.2014, 13:44    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr interessant und gut beschrieben, wäre ja schön wenn man in Zukunft mehr H. arizonensis im Hobby als Nachzuchten anbieten kann.
_________________
grüße leon

--

"Tarek hast du Spaß? Klar hass ich Spaß!"
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Marco78

Skorpionhalter


Alter: 41
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BeitragVerfasst am: 05.10.2014, 15:27    Titel: Antworten mit Zitat

Super Bericht!

Ich kenne das bis jetzt nur, dass die NZ sehr lange brauchten um ein Instar weiter zu rutschen. Da hast du wohl mehr Glück, bzw. das passende Händchen.
_________________
LG Marco
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TerDiv-An6eL

Ehrenpräsident


Alter: 31
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BeitragVerfasst am: 27.01.2015, 10:57    Titel: Antworten mit Zitat

Update direkt aus den USA

Aufzucht erfolgt in großen Behältern mit 10-20cm grabfähigen Bodengrund. Ganz unten eine Drainage einsetzen, welche immer feucht gehalten wird. Der Rest trocken. So kriegen die tiere wohl keine Mycose. Die Aufzucht erfolgt so bis ins adulte Stadium und spiegelt den natürlichen Lebensraum wieder. Selbst Jungtiere legen dort tiefe Gänge an. Die Temperaturen sind da nie über 30 Grad und die Luftfeuchte kann bis zu 60/70% betragen.
Zucht dieser Art benötigt viel Platz.

Btw der adulte H. arizonensis ist in Arizona unter fast jedem Stein zu finden. Jungtiere nur in den gegrabenen Gängen, selten außerhalb.
_________________
fg
Chris

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Johnny Spadix
Z.Z. verboten

Moderator


Alter: 35
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Beiträge: 1897

BeitragVerfasst am: 28.01.2015, 01:52    Titel: Antworten mit Zitat

TerDiv-An6eL hat Folgendes geschrieben:
Update direkt aus den USA

Aufzucht erfolgt in großen Behältern mit 10-20cm grabfähigen Bodengrund. Ganz unten eine Drainage einsetzen, welche immer feucht gehalten wird. Der Rest trocken. So kriegen die tiere wohl keine Mycose. Die Aufzucht erfolgt so bis ins adulte Stadium und spiegelt den natürlichen Lebensraum wieder. Selbst Jungtiere legen dort tiefe Gänge an. Die Temperaturen sind da nie über 30 Grad und die Luftfeuchte kann bis zu 60/70% betragen.
Zucht dieser Art benötigt viel Platz.

Btw der adulte H. arizonensis ist in Arizona unter fast jedem Stein zu finden. Jungtiere nur in den gegrabenen Gängen, selten außerhalb.


Geile Info!

Ja das klingt recht logisch.
Auch das tiefe graben hat ja den Grund, weil sie auf Feuchtigkeit stoßen und dort eben auch in Ruhe werfen können. Um den Effekt zu bekommen ist eine Drainage wichtig. Ich glaube so macht man das auch bei Parabuthus liosoma!? Wäre aber auch vlt gut, generell.

Wenn man in der Wüste kein Trinkwasser hat, dann sollte man auch an bestimmten Stellen graben um auf Nass zu stoßen, je nach Meeresspiegel.
_________________
Lg Johnny
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Bif1984

1. Instar-Skorpion


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BeitragVerfasst am: 30.03.2015, 20:24    Titel: Antworten mit Zitat

Super Info, vielen Dank dafür!
Möchte mich auch an die H. arizonensis Zucht wagen.
Dürfte ich mich bei Fragen mal bei dir melden?

Gruß
Steffen
_________________
Gruß
Steffen

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TerDiv-An6eL

Ehrenpräsident


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BeitragVerfasst am: 30.03.2015, 21:25    Titel: Antworten mit Zitat

Update.

Gruppenhaltung ist bei der Art wohl kein Thema, aber es müssen wohl viele Tiere sein in einem Becken. 8 adulte Tiere auf 60x30x30cm. Die Info bezieht sich leider nur aus Auskunft einer Person, regt aber vielleicht den ein oder anderen dazu an es zu probieren.
Bilder dazu gibts auch, dort sieht man wie gut der Versuch harmoniert.

@Bif1984
Klar mach das
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fg
Chris

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euscorpius99

Skorpionzüchter



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BeitragVerfasst am: 31.03.2015, 08:38    Titel: Antworten mit Zitat

TerDiv-An6eL hat Folgendes geschrieben:

Gruppenhaltung ist bei der Art wohl kein Thema, aber es müssen wohl viele Tiere sein in einem Becken. 8 adulte Tiere auf 60x30x30cm.


Hmm, ich hab noch n 60er Becken frei^^


Zitat:
Bilder dazu gibts auch, dort sieht man wie gut der Versuch harmoniert.

Hast du davon Bilder? Oder wo gibts die?

MfG
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SpOoKy

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BeitragVerfasst am: 31.03.2015, 08:50    Titel: Antworten mit Zitat

TerDiv-An6eL hat Folgendes geschrieben:
Gruppenhaltung ist bei der Art wohl kein Thema, aber es müssen wohl viele Tiere sein in einem Becken. 8 adulte Tiere auf 60x30x30cm. Die Info bezieht sich leider nur aus Auskunft einer Person, regt aber vielleicht den ein oder anderen dazu an es zu probieren.
Bilder dazu gibts auch, dort sieht man wie gut der Versuch harmoniert.

bilder, link usw. würden mich auch reizen.

und ich verstehe noch nicht ganz warum z.B. 2 tiere nicht funktioniert aber 8 auf gleicher grundfläche?!
werden durch mehr tiere plötzlich eine art sozialverhalten geweckt?!

hm....
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TerDiv-An6eL

Ehrenpräsident


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BeitragVerfasst am: 31.03.2015, 08:58    Titel: Antworten mit Zitat

SpOoKy hat Folgendes geschrieben:
TerDiv-An6eL hat Folgendes geschrieben:
Gruppenhaltung ist bei der Art wohl kein Thema, aber es müssen wohl viele Tiere sein in einem Becken. 8 adulte Tiere auf 60x30x30cm. Die Info bezieht sich leider nur aus Auskunft einer Person, regt aber vielleicht den ein oder anderen dazu an es zu probieren.
Bilder dazu gibts auch, dort sieht man wie gut der Versuch harmoniert.

bilder, link usw. würden mich auch reizen.

und ich verstehe noch nicht ganz warum z.B. 2 tiere nicht funktioniert aber 8 auf gleicher grundfläche?!
werden durch mehr tiere plötzlich eine art sozialverhalten geweckt?!

hm....


Link nicht direkt aber bei facebook in der gruppe skorpionforen.eu hat das ne junge dame gepostet ,mit der ich dann Kontakt Aufnahm. Woran das liegt, keine Ahnung. Konnte man mir nicht erklären aber sie ist wohl nicht die einzige wo das so klappt. Hab daraufhin paar amis angeschrieben, wo Paar- oder Gruppenhaltung normal sei. Macht fast jeder da, Ausfälle gibt es selten.

Bei neuen Infos poste ich das wieder.
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fg
Chris

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Zuletzt bearbeitet von TerDiv-An6eL am 31.03.2015, 11:04, insgesamt einmal bearbeitet
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euscorpius99

Skorpionzüchter



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BeitragVerfasst am: 31.03.2015, 09:01    Titel: Antworten mit Zitat

Vielleicht wird durch mehrere Tiere nicht nur ein Tier "gemobbt" Smile


MfG
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banshee

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BeitragVerfasst am: 31.03.2015, 10:00    Titel: Antworten mit Zitat

dieses Phänomen kennt man von diversen Cichlidaen. Bei einer 3 Gruppe giften die sich bis in den Tod an, ab einer bestimmten Gruppengröße bilden sie dann "Gilden" und sind friedlich...
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Marco78

Skorpionhalter


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BeitragVerfasst am: 31.03.2015, 16:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

@TerDiv-An6el muss dich etwaas korregieren. Das war nicht in der Skorpionforen.eu Gruppe, sondern in der Gruppe Scorpions Of the World.

Und das sie die Tiere in dem 60er Terra hält, ist nur vorrübergehend. Geplant hat sie für die Gruppe ein 120er Terrarium.

Hatte ebenfalls das Vergnügen mit Ihr zu schreiben Very Happy
Hier mal die Bilder (darf ich posten).






_________________
LG Marco
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SpOoKy

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BeitragVerfasst am: 31.03.2015, 18:04    Titel: Antworten mit Zitat

danke marco!

wie lange waren / sind die tiere problemlos zusammen?
ging das "experiment" nur eine woche oder schon paar monate?
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Marco78

Skorpionhalter


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BeitragVerfasst am: 31.03.2015, 18:32    Titel: Antworten mit Zitat

Die Gruppenhaltung klappt schon seit 6-7 Monate. Und das ohne Ausfälle.
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LG Marco
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